Eisrettungsgerät IREDDY kann Leben retten

Nürnberg, 29.10.15 - Auf der internationalen Fachmesse IENA wird das neu entwickelte Rettunsgerät zum ersten Mal präsentiert. Es soll helfen, Menschen, die im Eis von Seen und anderen Gewässern eingebrochen sind, in Sicherheit zu bringen. Dabei soll sicher gestellt werden, dass die Rettung auch von untrainierten Helfern vorgenommen werden kann, ohne dass diese sich selbst gefährden.

Der Anstoß zu dieser inzwischen patentierten Erfindung waren häufig auftretende Unfälle, besonders in höher gelegenen, seenreichen Gebieten wie Oberschwaben. Dort entstehen – trotz Klimaerwärmung – noch häufig Eisflächen, die Spaziergänger und Wintersportler betreten. Die Tragfähigkeit des Eises kann nicht immer und überall überwacht und kommuniziert werden. Also geschehen Unfälle. Zur Rettung von Verunglückten fehlen meist geeignete Geräte vor Ort.

Hier kann IREDDY grundlegende Verbesserungen herbeiführen: Einen einsatzfähigen Protoypen gibt es schon. So wird im nahenden Winter das Eisrettungsgerät IREDDY unter realen Bedingungen getestet werden. Die Rettungsdienste sind sehr interessiert und wollen die Erprobung als Rettungsübung durchführen.

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